Aktuelles

In diesem Jahr feiern wir unser 20-jähriges Bestehen und sind glücklich darüber, dass wir in den vergangenen Jahren so viel bewegt haben.

Die Bedeutung der ambulanten Hospizarbeit steigt stetig, die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender ist eine große Herausforderung, der sich Angehörige und Freunde oft nicht gewachsen fühlen.
Umso wichtiger ist die Arbeit der Ehrenamtlichen, die mit unermüdlichem Einsatz und Leidenschaft den Hospizverein im Landkreis Freyung-Grafenau e.V. zu dem gemacht haben, was er heute darstellt. Auf diesem Weg weiterzumachen und viele Menschen für den Hospizgedanken zu gewinnen: Das ist unser Ziel auch für die Zukunft.

Seit zwei Jahrzehnten begegnen wir Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden. Dabei kennt der Tod kein Alter. Wir kommen und unterstützen, wenn Sterben oder Tod Thema sind – nachhause, in Pflegeheime, in die Klinik oder an jeden anderen Ort. Die Zeit, die wir im Bewusstsein des nahenden Endes verbringen, ist eine wichtige und oft wertvolle Zeit des Lebens: für die Kranken, für die Angehörigen, für die Begleiter. Was in der gemeinsamen Zeit wichtig wird, ist so unterschiedlich wie die Menschen selber sind und so facettenreich wie die jeweiligen Leben. Was beide Seiten erleben, erfahren, sagen und fühlen, ist vertraulich und persönlich. Es ist nichts, an dem man andere normalerweise teilhaben lassen kann oder will. Immer jedoch ist es ein Geschenk, wenn Menschen sich nahekommen und gegenseitig vertrauen. So manche Begegnung hinterlässt tiefe Spuren in den Herzen und veranlasst die Begleiter/innen, der Verstorbenen zu gedenken.

 

Begleiter werden
Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren – wir brauchen Sie!

Der nächste Ausbildungskurs beginnt voraussichtlich im Januar 2022. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, würden wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über den Vorbereitungskurs der qualifizierten ehrenamtlichen Sterbebegleitung informieren.

Weitere Informationen über unsere Koordinatorin Tel. 0171-4836819


Aktiven-Treffen für Hospizbegleiterinnen und -begleiter

Am 7. Oktober trafen sich unsere Hospizbegleiterinnen und -begleiter. Ein Thema des Aktiven-Treffen trug die Überschrift "Lebensbilanz - Lebensspirale". Dabei entstanden viele verschiedene, bunte Lebensbilanzen.

"Eine alte Weisheit der Mönche besagt, dass der Geist wacher ist, wenn die Hände sich bewegen."

Aufgabe: Verknüpfen Sie, jeder für sich, die Bänder miteinander und beginnen Sie zu flechten, bis Ihnen ein persönlicher Verlust in den Sinn kommt. Machen Sie dafür einen Knoten in Ihr Band und knüpfen/flechten Sie weiter. Erinnern Sie sich beim Flechten an eine gute Situation, vielleicht direkt nach dem Verlust, dann ziehen Sie dafür eine Perle, Ringe, Federn etc. auf die Fäden.

 

Vielen Dank!

Von „Kleine Patienten in Not e.V.: Initiative Trost spenden hilft Kindern“ bekommen wir immer wieder Teddybären für unsere Hospiz- und Trauerbegleitung.
Darüber freuen wir uns sehr und möchten uns recht herzlich bedanken!

 

Ausbildung, die begeistert

Eine Ausbildung, die einen fürs Leben nachhaltig (positiv) verändert.

Angstbesetzte Themen wie Krankheit, Demenz, Sterben und Tod werden durch Methodik, verschiedenen Kommunikationstechniken allen näher gebracht. Viele Tabu-Themen werden vielschichtig beleuchtet. Das schwere Thema Demenz wurde durch eine praktische Übungseinheit nähergebracht, erlebt verstanden.

Den Kurs erlebten alle Teilnehmer als hochinteressant, sogar kurzweilig, trotz der schweren Themen. Dies ist vor allem der professionellen Art der Kursleitung Silvia Wagner-Meier zuzuschreiben. Trotz Corona und der damit verbundenen Unterbrechung wurde der Faden und der Mut nicht verloren.

Dank Silvias konsequenter Umsetzung der Hygienevorschriften konnte der Kurs zum Abschluss gebracht werden. Sobald von der Regierung ein vernünftiges Konzept vorgelegt wird, kann auch der praktische Teil in Form von Hospitation (Besuch und Begleitung) in Pflegeeinrichtungen erfolgen.

Die Ausbildung zum Hospizbegleiter-in ist für jeden, auch wenn das Ehrenamt später nicht ausgeführt werden kann, eine Lebensbereicherung, empfehlenswert für Jung und Alt.

 

Vom Abschiednehmen - Elke Lentner begleitete ihre Mutter in den letzten Lebenswochen – mit Hospizbegleitern und unter Corona-Bedingungen

Die Corona-Situation beeinflusst auch die Begleitung Sterbender und Schwerkranker. Auf zwei Seiten beleuchtet die Passauer Neue Presse dieses Thema.
Quelle: PNP, 27.05.2020, Jennifer Jahns

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Abschied nehmen in Zeiten von Corona

Das Abschiednehmen im Todesfall gestaltet sich bedingt durch das Corona Virus aktuell sehr schwierig, sei es bei der Sterbebegleitung oder der Bestattung, im gesamten Trauerprozess. Das Thema beschäftigt uns aktuell alle sehr.

Zum Youtube-Video von memento Bestattungen:

 

Zum Youtube-Video von Sarggeschichten: 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns.

 

Kontakt:

Tel.: 085551 9176183 oder Handy 0171 4836819
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