Unsere Buchtipps im November
Trauer tut weh (Roland Kachler)
Roland Kachler gibt in diesem praxisorientierten Grundlagenbuch Trauernden, Trauerbegleiterinnen und Psychotherapeuten zahlreiche konkrete Anregungen und methodische Impulse für die Arbeit mit dem Körper. Zugleich eröffnet der Zugang über den Körper ein neues, neurobiologisch fundiertes Verständnis für den Trauer- und Liebesprozess. Dies schließt die Trauerpsychologie an den aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaften an und gibt ihr ein neues wissenschaftliches Fundament.
Wohnst du jetzt im Himmel (Jo Eckardt)
Wohin mit der Trauer? Was tun, wenn man sich niedergedrückt, hilf- und sprachlos fühlt? Dieses Workbook gibt trauernden Kindern die Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken und Unterstützung während der Zeit der Trauer zu erfahren – gerade, weil sie noch wenig Lebenserfahrung haben und bei dem Verlust eines geliebten Menschen schnell den Mut verlieren können. Gleichzeitig verfügen Kinder jedoch über beeindruckende Bewältigungsmechanismen, die den meisten Erwachsenen fehlen; sie können sich gut ablenken und in kreativen Prozessen verlieren. So kann es hilfreich sein, einen Schreibort zu haben, an dem sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen können, um sich aus der Ohnmacht zu befreien. Dieses Workbook mit ganz vielgestaltigen einfühlsamen und spannenden Fragen hilft dabei, Erinnerungen an die verstorbene Person lebendig werden zu lassen, die für Kinder ein wertvoller Schatz werden können.
Die Magie der Dinge (Dorothea Rohde)
In ihrem Buch zeigt Dorothea Rohde, wie man sich in einem Trauerprozess nicht nur von liebgewonnenen Dingen, sondern auch von sozialem Gerümpel und alten emotionalen Mustern verabschiedet. Sie erklärt, warum Dinge und belastende Gewohnheiten manchmal mehr Macht über uns haben, als wir glauben, und wie wir diese Bindung Schritt für Schritt lösen können. Wer diese Kunst des Loslassens übt, schafft Platz für Veränderung, Leichtigkeit und ein wohltuendes Zuhause – und gewinnt dabei nicht nur Raum, sondern auch Freiheit zurück.
Schwer erreichbar? (E. Reitinger, K. Heimerl, G. Dressel, I. Wenger)
Entstanden sind ganz unterschiedliche Texte: persönliche Geschichten, Erzählungen über Erfahrungen des Gelingens und Misslingens, Praxis-Reflexionen sowie wissenschaftliche Beiträge. Sie kreisen rund um die Themen: - Menschen mit Migrations- und Fluchtbiografien - Menschen am Lebensende - Menschen mit Demenz - Menschen allein zuhause? - Angehörige und zugehörige Menschen - Menschen in Caring Communities Gemeinsam ist allen Beiträgen, dass sie Wege aufzeigen möchten, mit denen soziale Teilhabe von besonders verletzlichen Menschen unterstützt wird. Trotz allem.

LEID(EN) vermeiden, verstehen, lindern (Andreas u. Irmela Lübbe)
Willkommen und Lebewohl - Eine Liebeserklärung an mein Sternenkind (Beatrice von Moreau)
Der Regenbogen des Lebens (Evelyn Geiger)
Der Tod und Ich - Buddies forever (Marlene Lippok)
Die Rückwärtspilgerin (Mina Bäuerlein)
In deiner Weite lass mich Atem holen (Giannina Wedde)
Bunte Himmel (Kira Littwin)
Tränen Trotz Ticeratops (Nina Kwee)
Wir sind vier (Manu Schimmelmann)
Der Leutturmwärter (Jenna Adams)
Weil du mir so fehlst (Ayse Bosse, Andreas Klammt)
